Beerdigung
Das kirchliche Begräbnis gehört nicht zu den sieben Sakramenten, sondern als Werk der Barmherzigkeit zu den so genannten Sakramentalien. Im Fall der Trauer und bei allen Fragen zu Sterben, Tod, Trauergottesdienst bzw. Requiem und Beerdigung stehen Ihnen unsere Seelsorger/innen jederzeit gern zur Verfügung.
Der konkrete Termin und Ort für die Beerdigung oder die Verabschiedung zur Feuerbestattung bzw. Urnenbeisetzung wird wie auch der Trauergottesdienst über die Beerdigungsinstitute mit uns vereinbart. Einer unserer Seelsorger/innen meldet sich dann bei Ihnen als Angehörigem, um in einem persönlichen Trauergespräch alles zu klären, was für ein würdiges und gutes Abschiednehmen notwendig ist. Grundsätzlich bieten wir folgende Möglichkeiten für das kirchliche Begräbnis:
- Requiem (Heilige Messe mit Kommunionausteilung) in einer unserer fünf Kirchen mit Ansprache, Orgel und Liedern aus dem Gotteslob. Anschließend Aussegnung in einer der Aussegnungshallen und Beerdigung oder Urnenbeisetzung bzw. Verabschiedung zur Feuerbestattung.
- Wortgottesdienst in einer unserer fünf Kirchen mit Ansprache, Orgel und Liedern aus dem Gotteslob. Anschließend Aussegnung in einer der Aussegnungshallen und Beerdigung oder Urnenbeisetzung bzw. Verabschiedung zur Feuerbestattung.
- Trauerfeier in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof St. Jakob oder dem Friedhof St. Martin oder dem Waldfriedhof Unterpfaffenhofen mit Ansprache und Beerdigung oder Urnenbeisetzung bzw. Verabschiedung zur Feuerbestattung.
Ehe
Den angedachten Hochzeitstermin für die Spendung des Ehesakraments bzw. die Feier der Trauung klären Sie bitte rechtzeitig sechs Monate vorher im Pfarrbüro St. Johannes Bosco, wo Sie auch Näheres erfahren zu den notwendigen Taufscheinen, zu den Traugesprächen und zu den Angeboten der Ehevorbereitung.
Weihe
Für alle Fragen rund um das Weihesakrament stehen alle Priester der Stadtkirche Germering jederzeit gern persönlich zur Verfügung. Die Diakonenweihe findet jedes Jahr am Samstag vor Pfingsten um 9.00 Uhr im Münchener Liebfrauendom statt und die Priesterweihe jedes Jahr an dem Samstag, der dem Hochfest Peter und Paul (29. Juni) nächstgelegen ist, um 9.00 Uhr im Hohen Dom zu Freising.
Am so genannten Priesterdonnerstag, das ist jeweils der Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag, dem ersten Freitag eines jeden Monats, beten wir übrigens bei der Heiligen Messe um 8.30 Uhr in Don Bosco in besonderer Weise um geistliche Berufe. Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Diözesanstelle Berufe der Kirche.
Krankensalbung
Die Krankensalbung wurde und wird bis heute zu Unrecht oft als „Sterbesakrament“, als „Letzte Ölung“ bezeichnet. Damit wird dieses besonders schöne Sakrament missverstanden. Man sollte diese Begriffe nicht mehr verwenden. Das Sakrament der Krankensalbung ist nicht nur für jene da, die bereits vom Tod gekennzeichnet sind, wie früher oft behauptet wurde, und schon gar nicht für die, die bereits verstorben sind. Die Krankensalbung ist vielmehr ein Sakrament des Lebens und der Hoffnung für unsere Kranken.
Es gibt viele Situationen und Lebensumstände, in denen die Krankensalbung sinnvoll, gut und angeraten ist, zum Beispiel vor einer größeren Operation; wenn jemand länger oder dauerhaft krank ist; bei jeder ernsthaften Erkrankung; wenn jemand alt und gebrechlich ist. Eingeladen zum Empfang der Krankensalbung sind aber auch alle, die in einem Zustand leben, der krank macht, zum Beispiel Mobbing am Arbeitsplatz; das Gefühl von Einsamkeit; die Trauer über einen Verlust; eine Sucht oder ein Zwang; die Angst vor der Zukunft; jede Form von seelischen Schmerzen und vieles andere mehr. Für die Spendung der Krankensalbung stehen alle Priester der Stadtkirche Germering jederzeit gern zur Verfügung.
Versöhnung
Wir bieten Ihnen jeden Samstag ab 16.45 Uhr in St. Cäcilia, am Karfreitag ab 9.00 Uhr in Don Bosco und ab 17.00 Uhr in St. Cäcilia und am Karsamstag ab 9.00 Uhr in St. Martin und nach den Bußgottesdiensten im Advent und in der Fastenzeit an, das Sakrament der Versöhnung ohne vorherige Anmeldung zu empfangen. Selbstverständlich stehen alle Priester der Stadtkirche Germering darüber hinaus für Beichte oder Beichtgespräch nach Vereinbarung jederzeit gern zur Verfügung.
Kommunion
„Tut dies zu meinem Gedächtnis“, hat Jesus seine Jünger aufgefordert, als er zum letzten Mal vor seinem Tod und seiner Auferstehung Mahl mit ihnen hielt. Ein Vermächtnis, das wir Christen möglichst Sonntag für Sonntag erfüllen, wenn wir Kommunion (von lat. communio = Gemeinschaft), also Mahlgemeinschaft mit Jesus und untereinander feiern.
Erstkommunion
Erstmals voll an dieser Mahlgemeinschaft teilnehmen können die Kinder der 3. Klassen. Deren feierliche Erstkommunion findet in unserer Stadtkirche an den Sonntagen zwischen Ostern und Pfingsten und an Christi Himmelfahrt statt. Die Einladung zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Anmeldung erhalten alle Kinder, die den katholischen Religionsunterricht in Germering besuchen.
Ab Januar bereiten sich die Kinder dann in Kleingruppen auf das Fest ihrer Erstkommunion vor. Für die Leitung dieser Gruppen suchen wir Mütter bzw. Väter von Kommunionkindern, die sich vorstellen können, jeweils etwa 5-7 Kinder in insgesamt sieben zirka 90-minütigen Gruppenstunden auf den Empfang der Heilige Kommunion vorzubereiten. Dazu wird ihnen ein ausgearbeitetes Konzept zur Verfügung gestellt, das im Rahmen von begleitenden Treffen zusätzlich erläutert wird. Neben den Gruppenstunden findet für die Kinder ein Einkehrtag zur Hinführung auf die Erstbeichte statt.
Weiteren Informationen erhalten Sie entweder hier.
Oder beim zuständigen Seelsorger: Diakon Benno Saruba.
Krankenkommunion
„Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich.“ (Jak 5,14) Seit jeher pflegt die Kirche auch die Gemeinschaft mit ihren kranken oder alten Gemeindemitgliedern. Sichtbares Zeichen dafür ist die Überbringung der Krankenkommunion. Sollte es Ihnen daher aufgrund einer Erkrankung oder mangels Mobilität nicht möglich sein, die Heilige Messe zu besuchen, Ihnen aber doch daran gelegen sein, die Eucharistie zu empfangen, wenden Sie sich bitte an eines unserer Pfarrbüros. Ein Mitglied unseres Seelsorgeteams wird dann zu Ihnen nach Hause kommen, um Ihnen die Heilige Kommunion zu bringen; wo möglich, auch gern im Kreis Ihrer Angehörigen.
Firmung
Jede Gesellschaft, jede Kultur, jede Religion nimmt den Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden wahr und ernst. Das ist einer der Gründe, warum die Gemeinschaft der Kirche an diesem Übergang das Sakrament der Firmung feiert. Junge Menschen sollen für den Weg des Erwachsenwerdens und der Selbständigkeit die Hilfe des Glaubens mitgegeben werden: Der Heilige Geist. Die Botschaft der Firmung ist, dass die Gaben des Heiligen Geistes den Heranwachsenden Orientierung in der Sinnsuche sowie Selbstbewusstsein und Stärke bringen und für die Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu einem ehrfürchtigen und vertrauensvollen Menschen- und Gottesbild führen. Diese Mitteilung des Heiligen Geistes ist in der Gemeinschaft der Kirche von Anfang an an die Gesten der Handauflegung und Salbung gebunden.
Mehr aktuelle Infos finden Sie hier.
Taufe
Der klassische Zeitpunkt und Ort der Erwachsenentaufe ist die Feier der Osternacht im Münchener Liebfrauendom mit dem Diözesanbischof oder mit seiner Erlaubnis auch in einer unserer fünf Kirchen. Informationen zur Vorbereitung, dem so genannten Katechumenat, erhalten Sie in jedem Pfarrbüro oder direkt bei der Glaubensorientierung in St. Michael www.jesuiten.org/glaubensorientierung-muenchen.de.
Die Kindertaufe wird grundsätzlich in einem eigenen Taufgottesdienst gefeiert und zwar traditionell in einer unserer drei Pfarrkirchen oder aus bestimmten Gründen in einer unserer beiden alten Dorfkirchen. Dabei ist es ein schönes Zeichen der Gemeinschaft, wenn mehrere Tauffamilien (bis max. sechs Kinder) dieses grundlegende Sakrament miteinander feiern. Aktuelle Termine für die Taufe und das vorausgehende Taufgespräch klären Sie bitte rechtzeitig acht Wochen vor dem angedachten Fest im Pfarrbüro St. Johannes Bosco, wo Sie auch das Anmeldeformular ausfüllen können und die Möglichkeit haben, eine Taufkerze zu erwerben. Des Weiteren benötigen wir eine Kopie der Geburtsbescheinigung, Ihr Familienstammbuch für die Eintragung der Taufe und ggf. eine so genannte Patenbescheinigung, wenn Sie nach guter Tradition für Ihr Kind eine Patin oder einen Paten wünschen.
Diese Patenbescheinigung erhält der künftige Pate in seinem Wohnsitzpfarramt. Wenn der Wohnsitz in der Stadtkirche Germering liegt, brauchen wir natürlich keine Patenbescheinigung, weil wir die Voraussetzungen aus unserer Pfarrkartei ersehen, nämlich dass er selbst Mitglied der Katholischen Kirche ist, das heißt also katholisch getauft (oder konvertiert) und gefirmt und nicht aus der Kirche ausgetreten ist. Ein evangelischer Christ kann bei einer katholischen Taufe zwar nicht Pate sein, wird aber von uns als „Taufzeuge“ zugelassen.